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4. Qualitätsdialog

4. Qualitätsdialog der sechs AWO-Träger mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

4. Qualitätsdialog: „GEMEINSAM wirksam“

Am 14. Januar 2019 hatten die sechs AWO-Träger – FSD FAMOS gGmbH, H.U.G.0. e. V., Lebensnah e.V., Thessa e.V., Stützrad gGmbH und Zephir gGmbH – zusammen mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zu einem Qualitätsdialog mit den bezirklichen Jugendämtern in die Landeszentrale der AWO eingeladen. Das Qualitätsnetzwerke der ambulanten Hilfen zur Erziehung besteht bereits seit 2006 und beschäftigt sich regelmäßig mit Austausch und Zusammenarbeit zwischen freien Jugendhilfeträgern und den Jugendämtern in Berlin, um die gemeinsame Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu optimieren und die Qualität zu sichern.

Beim 4. Qualitätsdialog lautete das Thema „Gemeinsam wirksam sein! – Qualität durch gelungene Kooperation“. In fünf Tischrunden wurden verschiedene Einzelaspekte diskutiert:

  • Qualitätsmerkmale für eine funktionierende Kooperation
  • Kinderschutz – wie gelingt Kooperation unter Zeitdruck?
  • Was tun bei fachlichem Dissens?
  • Rahmenbedingungen für eine positive Haltung bei der Kooperation
  • Förderung und Erhalt der Kooperation – insbesondere bei Personalwechsel

Man war sich einig, dass eine gute Kooperation vor allem Vertrauen, Zeit, Kontinuität sowie klare Kommunikationswege braucht. Auf der fachlichen Seite sind Kompetenz und Sachlichkeit, Input von Know-How und regelmäßiger Wissenstransfer in Form von Fachtagen, Seminaren etc. unabdingbar. Der Senat berichtete in diesem Zusammenhang lobend, dass viele Fachkräfte der freien Träger eine Zusatzausbildung haben und so bereits eine hohe Qualität in der Arbeit gewährleisten. Als besonders wichtig wurden aber auch stabile Strukturen und ausreichende Ressourcen, Vernetzung und kontinuierlicher Austausch sowie Transparenz in der Kommunikation genannt. Bei einem fachlichen Dissens der beteiligten Stellen sollen Fallteams gebildet, der Informationsfluss optimiert und die betroffenen Familien miteinbezogen werden.

Die Ergebnisse und Vereinbarungen werden nun an die MitarbeiterInnen der öffentlichen und freien Träger weitergegeben. Die Dokumentation finden Sie hier.